Hier finden Sie die Antwort auf die wichtigsten Fragen:

  • Ab wann können Sie sich privat versichern? Wie hoch ist die Einkommensgrenze für 2016?
  • Welche Fristen müssen Sie beachten, z.B. bei einer Gehaltserhöhung oder Arbeitgeberwechsel?
  • Wie hoch ist der Zuschuss Ihres Arbeitgebers?
  • Muss ich mein Kind auch privat versichern?

Ab wann können Sie in eine Private Krankenversicherung wechseln?

Ganz einfach: Wenn Ihr „regelmäßiges Arbeitseinkommen“ die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) übersteigt! Ab dann sind Sie versicherungsfrei, d.h. Sie haben die Wahl, entweder in eine Private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln oder weiterhin als freiwilliges Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert bleiben.

Für das Jahr 2016 liegt die Grenze bei 56.250,- €, ab 2017 beträgt sie voraussichtlich 57.600,- €!

Welche Zahlungen zählen zum „regelmäßigen Arbeitseinkommen“?

  • Ihr monatliches Gehalt
  • Vermögenwirksame Leistungen
  • Regelmäßige Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld bzw. 13. Monatsgehalt
  • Fest vereinbarte pauschale Vergütungen
  • Sachbezüge, z. B. Firmenwagen

Nicht berücksichtigt werden folgerichtig variable Bestandteile wie

  • Überstunden
  • Erfolgsbeteiligungen
  • Einmalige Sonderzahlungen
  • Und sollten Sie nebenbei noch eine selbständige Tätigkeit ausüben, werden diese Einkünfte ebenfalls nicht berücksichtigt.

Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, mit Ihrem Arbeitgeber und Ihrer Krankenkasse abzuklären, ob Sie versicherungspflichtig oder versicherungsfrei sind.

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Welche Fristen gelten für einen Wechsel?

Personenkreis Wirkung Wechselmöglichkeit
Freiwillig in der GKV versichert, Einkommen über der JAEG Versicherungsfreiheit Sofort (Kündigung der GKV: 2 Monate zum Monatsende)
Versicherungspflichtig, Überschreiten der JAEG durch Gehaltserhöhung Versicherungsfreiheit zum 01.01 des Folgejahres Zum 01.01. des Folgejahres
Versicherungspflichtig, Überschreiten der JAEG durch Arbeitgeberwechsel Versicherungsfreiheit mit Dienstbeginn beim neuen Arbeitgeber Sofort (ohne Kündigungsfrist)
Freiwillig in der GKV versicherter Selbständiger wechselt ins Angestellten-verhältnis mit Einkommen über der JAEG  Keine Versicherungspflicht Sofort (Kündigung der GKV: 2 Monate zum Monatsende)
Berufsanfänger mit Einkommen über der JAEG Keine Versicherungspflicht Sofort

Sie gehören zu einem der genannten Personenkreise und wollen wissen, welche konkreten Vorteile Ihnen ein Wechsel in eine Private Krankenversicherung bringt? Dann klicken Sie hier!

Wie hoch ist der Anteil Ihres Arbeitgebers?

Sie erhalten sowohl für die Kranken- als auch für die gesetzliche Pflegepflichtversicherung von Ihrem Arbeitgeber einen steuerfreien Zuschuss, die Höhe beträgt maximal 50% des monatlichen Beitrags.

Zahlen Sie also für Ihre PKV beispielsweise 550,- € im Monat, erhalten Sie einen Zuschuss von 275,- €, Ihr Eigenanteil beträgt somit ebenfalls 275,- €.

Wie hoch ist der maximale Zuschuss?

Der Zuschuss ist jedoch im Sinne der Gleichbehandlung der Systeme auf den Betrag begrenzt, den Sie als Mitglied einer GKV bekommen würden. Dieser berechnet sich für 2016 wie folgt:

  • Beitragsbemessungsgrenze zur GKV: 4.237,50 €
  • Anteil des Arbeitnehmers: 7,3%
  • Anteil des Arbeitgebers. 7,3%
  • Somit beträgt der Höchstzuschuss 309,34 € (7,3% x 4.237,50 €)!

Bei einem Monatsbeitrag von beispielsweise 650,- € hätten Sie also einen Eigenanteil von 340,66 € zu leisten.

Ganz wichtig: Auch der Beitrag für Ihr Kind ist zuschussfähig!

Wo müssen Ihre Kinder versichert werden?

Das hängt ganz von Ihrer Familiensituation, d.h. von den folgenden Faktoren ab:

  • Sind Sie mit Ihrem Partner verheiratet?
  • Wenn ja, wie hoch ist Ihr jeweiliges Einkommen? Liegt es über der JAEG oder darunter?
  • Wo sind Sie und Ihr Partner versichert? PKV oder GKV?

Ihr Kind hat keinen Anspruch auf kostenlose Familienversicherung in der GKV, wenn ein Elternteil

  • in einer PKV versichert ist
  • und sein Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Zwölftel der JAEG übersteigt
  • und regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des GKV-Mitglieds ist. 

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die häufigsten Szenarien.

Krankenversicherung der Eltern Wirkung Versicherungsmöglichkeit des Kindes
Elternteil 1: Einkommen über JAEG, PKV-Versichert Elternteil 2: Versicherungspflichtig in der GKV Kind hat keinen Anspruch auf beitragsfreie Familien-versicherung in der GKV PKV oder Versicherung zum eigenen Beitrag in der GKV
Elternteil 1: Einkommen über JAEG, PKV-Versichert Elternteil 2: Versicherungs-pflichtig in der GKV   Die Eltern sind nicht verheiratet Kind hat Anspruch auf beitragsfreie Familien-versicherung in der GKV PKV oder Familien-versicherung in der GKV
Elternteil 1:  Einkommen über JAEG; PKV-versichert Elternteil 2: Freiwillig in der GKV versichert, Höheres Einkommen als Elternteil 1 Kind hat Anspruch auf beitragsfreie Familien-versicherung in der GKV PKV oder Familien-versicherung in der GKV
Elternteil 1: Selbständig, Einkommen unter JAEG, PKV-Versichert                    Elternteil 2: Versicherungs-pflichtig in der GKV Kind hat Anspruch auf beitragsfreie Familien-versicherung in der GKV PKV oder Familien-versicherung in der GKV
Beide Elternteile sind bei einer PKV versichert Kind kann nicht in der GKV versichert werden PKV

Versicherung eines neugeborenen Kindes in der PKV

Wenn Sie in einer PKV versichert sind, können Sie Ihr neugeborenes Kind dort sehr einfach versichern.

  • Voraussetzung dafür ist, dass Sie als Elternteil seit mindestens 3 Monaten bei dem Unternehmen versichert sind, bei dem auch Ihr Kind versichert werden soll.
  • In diesem Fall findet keine Gesundheitsprüfung statt, d.h. die Gesellschaft hat auch bei schwersten Erkrankungen und Behinderungen keine Möglichkeit, Ihr Kind abzulehnen oder Risikozuschläge zu erheben.
  • Der Aufnahmeantrag muss allerdings innerhalb von 2 Monaten nach der Geburt gestellt werden.
  • Ihr Kind hat Anspruch auf den gleichen Versicherungsschutz, den Sie als Elternteil abgeschlossen haben. Wünschen Sie Mehrleistungen, ist eine Gesundheitsprüfung erforderlich. 

Leistungsmerkmale

Im Gegensatz zur GKV, wo der Versicherungsschutz gesetzlich vorgeschrieben ist und die Leistungen für alle gleich sind, haben die privaten Krankenversicherungen hier einen großen Gestaltungsspielraum.

Das hat für die Versicherten den Vorteil, dass die Leistungen in vielen Tarifen erheblich besser sind, z.B. für Sehhilfen, alternative Heilmethoden, Krankenhausaufenthalte oder beim Zahnersatz.

Doch Achtung, es werden auch Kreationen angeboten, die zwar mit günstigen Beiträgen locken, dafür aber nur einen eingeschränkten Versicherungsschutz bieten. Dabei steckt der Teufel oftmals im Detail, es gilt also genau hinzuschauen, wollen Sie im Nachhinein keine unangenehmen Überraschungen erleben.

Und so verlockend ein günstiger Einstiegskurs auch sein mag, das Gesetz der Wirtschaftlichkeit gilt auch in der Privaten Krankenversicherung, d.h. Spitzenleistungen zum Sparbeitrag anzubieten ist auf Dauer nicht machbar.

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Tests und Testsieger

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Wonach richtet sich Ihr Beitrag?

In der Privaten Krankenversicherung wird der Beitrag wird immer auf die versicherte Person bezogen kalkuliert, und zwar anhand der folgenden Kriterien:

  • Ihr Eintrittsalter
  • Ihr Gesundheitszustand
  • der Umfang der gewünschten Versicherungsleistungen

Die Höhe Ihres Einkommens spielt also keine Rolle!

Doch Ihr heutiger Einstiegsbeitrag ist aber nur eine Momentaufnahme, die sich im Laufe der Jahre erhöht.

Denn Beitragssteigerungen sind nicht zu vermeiden, keine private Krankenversicherung kommt auf Dauer ohne sie aus. Nur wie hoch sie ausfallen, hängt ganz entscheidend davon ab, wie gewissenhaft das einzelne Unternehmen kalkuliert.

Folgerichtig beschränken wir uns bei Ihrem Vergleich nicht auf eine simple Gegenüberstellung von heutigem Einstiegsbeitrag und den dazugehörigen Leistungen.

Sondern Sie bekommen zusätzlich fundierte Hintergrundinformationen zu den einzelnen Unternehmen!

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Unser Bestreben ist es, eine möglichst ganzheitliche Betrachtung vorzunehmen und haben uns deshalb den folgenden Fragen ausführlich gewidmet!

Für Rückfragen nutzen Sie gerne unser Kontaktformular.

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