Hier finden Sie die Antwort auf die wichtigsten Fragen:

  • Warum ist eine Private Krankenversicherung für Sie in der Regel die bessere Alternative?
  • Was ist Beihilfe und wie hoch ist Ihr Anspruch?
  • Wie bleibt Ihr Beitrag langfristig bezahlbar?
  • Sind Testsieger auf Dauer eine gute Wahl?

 Privat oder Gesetzlich?

Als Beamter im gehobenen bzw. höheren Dienst können Sie wählen, ob Sie freiwilliges Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) werden oder sich privat versichern.

Werfen wir deshalb einen Blick auf die wesentlichen Punkte, die Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung ins Kalkül ziehen sollten. 

  • Als Beamter erhalten Sie von Ihrem Dienstherrn keinen Beitragszuschuss zu Ihrer Krankenversicherung!
  • Stattdessen bekommen Sie eine Beihilfe, d.h. Ihr Dienstherr beteiligt sich anteilig direkt an den anfallenden Kosten, wenn Sie eine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen müssen.
  • Folgerichtig muss Ihre Krankenversicherung nur die verbleibenden Restkosten abdecken.
  • Nur, diese „Teilkostentarife“ werden von der GKV nicht angeboten, sondern nur von Privaten Krankenversicherungen!

Geht es also nach dem Gesetzgeber, so sind Sie in der gesetzlichen Krankenkasse scheinbar eher unerwünscht. Denn als Beamter sind sie dort im Vergleich zu einem Arbeitnehmer eindeutig schlechter gestellt, da der Beitrag in voller Höhe zu Ihren Lasten geht.

Ihre Vorteile der Kombination "Beihilfe + Restkostenversicherung"

  • Sie bietet Ihnen im Vergleich zu den gesetzlichen Krankenkassen ein höherwertiges Leistungsspektrum, u.a. im Zahnbereich, für Sehhilfen und bei Krankenhausaufenthalten.
  • Sie zahlen mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger Beitrag. Ein Vorteil, der sich auf mehrere hundert Euro pro Monat belaufen kann.

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Beihilfe

Bei der Beihilfe handelt es sich um eine anteilige (prozentuale) finanzielle Unterstützung Ihres Dienstherrn im Krankheits-, Pflege-, Geburts- oder Todesfall sowie bei der Gesundheitsvorsorge.

Welcher Personenkreis ist beihilfeberechtigt?

  • Beamte
  • Referendare
  • Lehramtsanwärter
  • Personen, die eine Ausbildung für den gehobenen bzw. höheren Dienst absolvieren (Beamtenanwärter)
  • Richter
  • Verbeamtete Hochschullehrer sowie entpflichtete Hochschullehrer
  • Ehegatten und eingetragene Lebenspartner sind berücksichtigungsfähig, wenn deren regelmäßiges Einkommen des vorletzten Kalenderjahres einen bestimmten Betrag nicht überschreitet.
  • Kinder, die im Orts- bzw. Familienzuschlag berücksichtigungsfähig sind. Das ist normalerweise der Fall, so lange ein Anspruch auf Kindergeld besteht.
  • Versorgungsempfänger

Wer hat keinen Anspruch auf Beihilfe?

  • Ehrenbeamte
  • Beamte, deren Dienstverhältnis auf weniger als ein Jahr befristet ist.

Wie hoch ist Ihr Anspruch auf Beihilfe?

Ein einheitliches Beihilferecht gibt es in Deutschland nicht, die Höhe des Anspruchs ist in der Beihilfeverordnung des Bundes bzw. des jeweiligen Bundeslandes geregelt. Nach der Bundesbeihilfeverordnung beträgt der Bemessungssatz für

  1. Beihilfeberechtigte: 50%
  2. Beihilfeberechtigte mit 2 oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern: 70%
  3. Ehegatten: 70%
  4. Kinder und Waisen: 80%
  5. Versorgungsempfänger, Witwe, Witwer: 70%

In den folgenden Ländern gelten die gleichen Regelungen wie auf Bundesebene: Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Baden-Württemberg

  1. Beihilfeberechtigte: 50%
  2. Ehegatten: 50%
  3. Kinder und Waisen: 80%
  4. Versorgungsempfänger: 50%

Bremen und Hessen

  1. Ledige Beihilfeberechtigte: 50%
  2. Verheiratete Beihilfeberechtigte: 55%
    Dies gilt nicht, wenn der Ehegatte
    • selbst beihilfeberechtigt ist
    • oder in einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert ist.
    • oder jährliche Einkünfte von mehr als 10.000,- € erzielt (Bremen)
    • oder sein zu versteuerndes Einkommen den steuerlichen Grundfreibetrag nach § 32a Abs. Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (2016: 8.652,- €) übersteigt (Hessen)
  3. Verheiratete Beihilfeberechtigte mit Kindern: 55% -70%
  4. Ehegatten: 55% - 70%
  5. Kinder und Waisen: 60% -70%
  6. Versorgungsempfänger: 60%
  7. Witwe, Witwer: 65%

Leistungsmerkmale

Im Gegensatz zu den Krankenkassen, wo der Versicherungsschutz gesetzlich vorgeschrieben ist, haben die privaten Krankenversicherungen einen großen Gestaltungsspielraum, was den Leistungsumfang ihrer Tarife betrifft.

Dabei steckt der Teufel steckt häufig im Detail, somit gilt es also genau hinzuschauen.

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Tests und Testsieger

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Wie wird Ihr Beitrag kalkuliert?

In der Privaten Krankenversicherung spielt die Höhe Ihrer Dienstbezüge keine Rolle, denn der Beitrag wird immer auf die versicherte Person bezogen kalkuliert, und zwar anhand der folgenden Kriterien:

  •      der zu versichernde Prozentsatz (100% abzgl. Beihilfeanspruch)
  •      Ihr Eintrittsalter
  •      Ihr Gesundheitszustand
  •      der Umfang der gewünschten Versicherungsleistungen

Ihr heutiger Einstiegsbeitrag ist aber nur eine Momentaufnahme, weil er im Laufe der Jahre ansteigt.

Denn Beitragserhöhungen sind auf Dauer nicht zu vermeiden, keine private Krankenversicherung kommt ohne sie aus. Doch wie hoch sie ausfallen, hängt ganz entscheidend davon ab, wie gewissenhaft die einzelne Gesellschaft kalkuliert.

Folgerichtig beschränkt sich unser Vergleich nicht auf eine simple Gegenüberstellung von aktuellem Einstiegsbeitrag und den dazugehörigen Leistungen.

Unser Bestreben ist es, eine möglichst ganzheitliche Betrachtung vorzunehmen und deshalb berücksichtigen wir noch weitere Kriterien wie

 

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