Wenn Sie die folgenden einfachen Grundsätze beherzigen, machen Sie sehr viel richtig!

  • Vergleichen Sie bei Ihrer Entscheidung nicht nur Beiträge und Leistungen der jeweiligen Anbieter!
  • Sondern achten Sie auch darauf, ob Ihnen bewährte Qualität oder die neueste Kreation aus der Tarifküche angeboten wird!
  • Junge Tarife locken häufig mit einem günstigen Einstiegsbeitrag, aber ob er auch langfristig bezahlbar bleibt, ist höchst fraglich.
  • Was ist also aus Ihrer Sicht der Idealfall?
  • Der Anbieter arbeitet mit lediglich einem einzigen Tarifwerk, dass sich bereits über viele Jahrzehnte bewährt hat!
  • Denn dies bietet Ihnen langfristig eine hohe Sicherheit, dass Ihr Beitrag auch im Alter bezahlbar bleibt, weil Alt und Jung in einem Boot sitzen!

Warum ist das alles so wichtig?

Im Grunde ist das ja alles gar nicht so kompliziert. Wenn eine Versicherung eine Personengruppe gegen das Risiko Krankheit versichert, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sie es schafft, auf Dauer die richtige Balance zwischen Kranken und Gesunden herzustellen. Denn nur ein „guter durchschnittlicher Gesundheitszustand aller Versicherten“ in einem Tarif, stellt sicher, dass die Beiträge für alle langfristig bezahlbar bleiben.

Die Annahmegrundsätze bei der Aufnahme neuer Kunden

Sie sind folgerichtig eine wichtige Basis für die künftige Beitragsentwicklung des Tarifs, denn hier geht es um die Einschätzung, welches Kostenrisiko Sie als Person für das Unternehmen darstellen. Klingt sehr nüchtern und unpersönlich, ist aber unverzichtbar.

Bevor Sie also aufgenommen werden können, müssen Sie Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand beantworten.

Ein Unternehmen, dass hier auf Qualität achtet, wird höchstwahrscheinlich weniger Kunden gewinnen als andere Mitbewerber, aber das Wachstum ist im wahrsten Sinne des Wortes gesünder.

Hat ein Anbieter aber eher großzügige Annahmegrundsätze, kann es einerseits schneller wachsen. Andererseits besteht die Gefahr, dass es später aufgrund eines schlechten Schadenverlaufs zu hohen Beitragssteigerungen kommt.

Warum legen Private Krankenversicherungen neue junge Tarife auf?

Dies führt dann in der Regel dazu, dass der Tarifbeitrag aufgrund der notwendigen Anpassungen zu dick wird und folgerichtig im Wettbewerb um neue Kunden ins Hintertreffen gerät.

Ist das jetzt eine ausweglose Situation? Aber nein, für dieses Problem gibt es eine ganz einfache Lösung. Denn jetzt kann die Versicherung zur Wunderkur "30 Prozent weniger Beitrag auf einen Streich" greifen und einen neuen Tarif auflegen.

  • Mit dessen attraktiven Einstiegskonditionen lässt es sich nun wieder leichter auf Kundenfang gehen.
  • Außerdem hat dies den angenehmen Nebeneffekt, dass man in den Vergleichstests, wo das momentane Preis- / Leistungsverhältnis ein wesentlicher Faktor für die Bewertung ist, nun auch wieder besser abschneidet.

Neue Tarife sind also weniger ein Zeichen von Fortschritt und Innovation, sondern werden eher aus der Not geboren.

Aber was bedeutet das für die Alttarife?

Wenn die Neuankömmlinge künftig in den jungen Tarif gelotst werden, was bedeutet das für die Bestandskunden im Alttarif?

Denn die werden ja mit zunehmendem Alter nicht gesünder.

Nun haben Sie als Kunde zwar die Garantie, dass Ihr Beitrag nicht steigt, wenn Sie krank werden. Wenn sich aber der "durchschnittliche Gesundheitszustand aller Versicherten" im Alttarif verschlechtert, bedeutet das insgesamt höhere Leistungsausgaben, die mit entsprechenden Beitragserhöhungen für alle ausgeglichen werden müssen.

Denn jeder Tarif wird ja grundsätzlich für sich kalkuliert!

Geschlossene Tarife

Die Regel ist, dass der Alttarif früher oder später ganz vom Markt genommen, d.h. für Neuzugänge geschlossen wird.

Wenn also die älteren Bestandskunden von Privaten Krankenversicherungen unter einer hohen Beitragsbelastung leiden, so ist dies unserer Meinung nach häufig auf diese Praktiken zurückzuführen.

Nach wo Schatten fallen, da ist auch Licht: Nicht jeder Anbieter kämpft mit diesem Problem!

Eben weil es auch Private Krankenversicherungen gibt, wo nicht das billige Neugeschäft, sondern die Interessen der Bestandskunden an erster Stelle stehen.

 

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